Ranz

- In der Regel kommen Frettchen zwischen dem 8-10 Lebensmonat das erste mal in die Ranz.

- Beim Rüden steigen die Hoden ab und schwellen deutlich an. Er entwickelt einen beißenden Geruch und fängt an, sein Revier zu markieren. Sie fangen an, Artgenossen, männlich als auch weiblich, zu besteigen und starten gnadenlose Versuche der Begattung. Der Rüde wird  aggressiver, sein Fell fettiger.

- Bei der Fähe werden die Zitzen etwas rot und dann beginnt die Vulva (die Scheide) anzuschwellen. Diese kann in der Regel kirschgroß werden und sondert ein klares Sekret ab. Die Fähe wird unruhig und kann ebenfalls einen unangenehmen Geruch verbreiten.

 -Der Hormonhaushalt beider Geschlechter verändert sich. Es kommt es dann zu mancher Spinnerei, vor allem bei den Rüden.

 

Sterilisation - Kastration

Sterilisation: laut Definition ist eine Sterilisation die Durchtrennung der Eileiter bei weiblichen oder der Samenleiter bei männlichen Tieren. Sowohl Rüden als auch Fähen können sterilisiert werden.

Kastration: die medizinische Entfernung der Eierstöcke/Gebärmutter oder der Hoden.

Für Rüden als auch für Fähen gilt: KASTRATION! Nur so kann ein neuerlicher Eintritt der Ranz verhindert werden.

Aber Achtung: Rüden sind bis zu 8 Wochen NACH der Kastration noch zeugungsfähig!

Daher ist es immer notwendig, sie von noch unkastrierten Fähen zu trennen oder die Fähen gleich zu kastrieren. Die Kastration bei Fähen ist sofort wirksam, da keine Eierstöcke/Gebärmutter mehr vorhanden ist.

 

Die Ranz beginnt bei der Fähe normal, der Östrogenspiegel steigt. Wenn die Fähe nun nicht gedeckt wird, kommt es nicht zu selten zur Dauerranz, das heißt, das Östrogen senkt sich nicht, sondern steigt immer weiter an. Die Fähe kommt nicht mehr aus der Ranz raus. Hierbei spricht man nun von einer Hyperöstrogenismus, einem erhöhtem Östrogenspiegels oder eben der Dauerranz. Sollte diese Krankheit nicht früh genug erkannt werden, kommt es zu einer Schädigung des Rückenmarks und die Fähe stirbt einen langsamen und grauenvollen Tod. Die früher so hübsche Fähe verliert ihr Fell, magert ab und wird schwach.

 

Gibt es Alternativen zur Kastration?

Es gibt bereits alternativen zur Kastration. Immer wieder liest man, dass Besitzer ihre Fähen/ihren Rüden nicht kastrieren wollen, um ihnen diesen Stress zu ersparen oder sie evtl. später zur Zucht einzusetzen.

Bei der “chemischen Kastration” wird der Fähe/dem Rüden ein Hormonchip eingesetzt, der im Laufe der Zeit erneuert werden muss. Der Hormonchip hält ca. 2- 2 1/2 Jahre. Diese Alternative kann bis zu 100 Euro pro Chip kosten.

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